Glossar

EC-Karten :

EC-Karten sind Eurocheck-Karten, die eine Bezahlung ohne Bargeld ermöglichen. Der HĂ€ndler kann zwischen den Zahlungsvarianten ELV und EC-Cash wĂ€hlen. Die Wahlmöglichkeit bedeutet nicht, dass sich der HĂ€ndler auf ein bestimmtes Zahlverfahren festlegen muss. Bei sĂ€mtlichen paytec EC-Cash GerĂ€ten kann sich der HĂ€ndler vor der jeweiligen Transaktion entscheiden, ĂŒber welches Verfahren die nĂ€chste Transaktion abgewickelt werden soll. Nach dieser Transaktion geht das Terminal in wieder in die Grundeinstellung (z.B. EC-Cash ).

 

Geldkarte :

Geldkarten sind im Prinzip wie Bargeld. Sie werden von der Bank mit einem bestimmten Geldbetrag aufgeladen. Wird mit der Karte bezahlt, bucht das Kartenterminal den Rechnungsbetrag von der Geldkarte ab. Eine Überziehung ist nicht möglich.

 

Kreditkarten :

Kreditkarten wie beispielsweise Mastercard, Visacard oder American Express sind bei Onlinezahlungen ein sehr sicheres Zahlungsmittel. Zahlungen sind jedoch nur garantiert, wenn die Zahlungsterminals auch ĂŒber eine entsprechende EMV-Applikation verfĂŒgen, die nur in neuen Modellen integriert ist. FĂŒr den Service der Zahlungsabwicklung, sowie der Umsatzabsicherung berechnen Kreditkarteninstitut fĂŒr jede Buchung eine GebĂŒhr in Höhe von 2% bis 5% des Umsatzes. paytec vermittelt jedoch Mastercard und Visa VertrĂ€ge mit einem Disagion von nur 2,2 %.

 

Maestro :

Mit Maestro sind auslĂ€ndische EC-Karten gemeint, Bei Kartenterminals die das Zahlverfahren EC-Cash unterstĂŒtzt, können per Zusatzfunktion auch solche Karten
akzeptieren werden. Die Deutschen Kreditwirtschaft verlangt dafĂŒr AutorisierungsgebĂŒhren in Höhe von 0,95% des Umsatzes.

 

ELV :

ELV steht fĂŒr Elektronisches Lastschriftverfahren. Wird bei diesem Zahlverfahren die EC-Karte durch ein Terminal gezogen, wird keine Telefonverbindung zu einem Bankinstitut aufgebaut. Die Karte wird also nicht auf Diebstahl, Sperre oder Deckung ĂŒberprĂŒft. Der Endkunde gibt fĂŒr diesen Zahlungsvorgang mit seiner Unterschrift eine EinzugsermĂ€chtigung.

Vorteil: sehr gĂŒnstige Verfahren durch Wegfall der EC-Cash AutorisierungsgebĂŒhren Zahlungsvorgang sehr schnell, weil GerĂ€t offline arbeitet
Nachteil:Sicherheitsrisiko, da Karte nicht geprĂŒft wird.

 

EC-Cash :

EC-Cash steht fĂŒr electronic cash und kommt bei EC-Karten zum Einsatz. Wird bei diesem Zahlverfahren die EC-Karte durch ein Terminal gezogen, wird eine Telefonverbindung zu einem Bankinstitut aufgebaut. Der Karteninhaber wird aufgefordert sein PIN einzugeben. Hat er die richtige PIN eingegeben, wird die Karte auf Deckung, Diebstahl und Sperre ĂŒberprĂŒft. Wird die Anfrage positiv beantwortet, druckt das Terminal zwei Belege aus. Der Karteninhaber muss nicht unterschreiben und erhĂ€lt einen der Belege als Quittung. Die anfallende AutorisierungsgebĂŒhr der Kreditwirtschaft betrĂ€gt 0,3% vom Umsatz, aber mindestens 0,08 €.

Vorteil: hoher Sicherheitsstandard durch KartenprĂŒfung Zahlungsgarantie auch fĂŒr auslĂ€ndische Karten (Maestro) möglich
Nachteil: AutorisierungsgebĂŒhr und TelefongebĂŒhren Zahlungsvorgang dauert ca. 7 Sekunden.

 

ecc (electronic cash vom Chip):

Diese Zahlungen sind wie ec-Zahlungen gar antiert, können jedoch bei Bankkarten mit Chip auch offline autorisiert werden. Dies verkĂŒrzt den Bezahlvorgang und reduziert die Verbindungskosten.

Vorteil : hoher Sicherheitsstandard durch KartenprĂŒfung Zahlungsgarantie nicht jede Transaktion wird online geprĂŒft
Nachteil: AutorisierungsgebĂŒhr und TelefongebĂŒhren (Autorisierungsentgelt fĂŒr die Garantie: 0,3 % vom Umsatz, mind. 0,08 EUR).

 

Direktes Clearing :

Zahlungsterminals senden meist am Abend die einzelnen Transaktionen per Kassenschnitt zum jeweiligen Netzbetreiber. Dieser leitet im Anschluss die Transaktionen zur Hausbank des HĂ€ndlers, wo sie auch per Lastschrift eingezogen werden. Da die Hausbank bei jeder einzelnen Buchung aktiv werden muss, wird dem HĂ€ndler fĂŒr diese Dienstleistung auch pro Buchung eine sogenannte PostengebĂŒhr berechnet. Diese liegt in der Regel zwischen € 0,20 und € 0,60. Man kann davon ausgehen, dass ein von der Hausbank vermitteltes EC-Terminal immer mit dem direkten Clearing arbeitet, so dass weiterhin BuchungspostengebĂŒhren in Rechnung gestellt werden können.

 

Zentrales Clearing :

Die EC-Terminals von paytec arbeiten, sofern nicht anders gewĂŒnscht, mit der Einreichung der EC-KartenumsĂ€tze ĂŒber das sog. zentrale Clearing. Auch bei diesem Verfahren wird der abendliche Kassenschnitt wie gewohnt durchgefĂŒhrt. Somit ist auch hier OPT-Verfahren / Neuer Sicherheitsstandard fĂŒr electronic cash und GeldKarte „OPT“, die Online-Personalisierung von Terminals, ist eine neue Sicherheitstechnologie, die es ermöglicht, von einer zentralen Stelle – der sogenannten „Personalisierungsstelle“ – aus jedes registrierte electronic cash-Terminal im Handel online mit SicherheitsschlĂŒsseln zu versorgen. WĂ€hrend die SchlĂŒssel bisher direkt beim HĂ€ndler beziehungsweise beim Netzbetreiber vor Ort manuell ausgetauscht werden mussten, werden die neuen SchlĂŒssel bei OPT von zentraler Stelle aus eingespielt.

 

SEPA ( Single Euro Payments Area ) :

Einerseits sind heute schon viele Kreditkarten grenzĂŒberschreitend europa- oder weltweit einsetzbar. Andererseits gibt es eine Vielzahl nationaler Verfahren. So sind deutsche Debit-/Kontokarten neben dem electronic cash Logo auch mit dem Maestro Logo ausgerĂŒstet, wobei Maestro fĂŒr die weltweite Akzeptanz zustĂ€ndig ist, wĂ€hrend electronic cash bisher ein rein nationales System war. Im Rahmen des SEPA Cards Frameworks sollen einige Ziele erreicht werden. So soll sichergestellt werden, dass eine in Europa ausgegebene Karte an einem europĂ€ischen Terminal einsetzbar ist, egal aus welchem Land Karte und Terminal stammen. Außerdem soll die Sicherheit der Zahlungsabwicklung dadurch gefördert und Mißbrauch minimiert werden, dass bis 2011 alle Karten mit einem EMV Chip ausgestattet sind und auch darĂŒber verarbeitet werden. In Deutschland hat man außerdem beschlossen, das electronic cash System zu öffnen, so dass auch auslĂ€ndische Banken Karten mit electronic cash Funktion ausgeben könnten bzw. Terminals mit electronic cash FunktionalitĂ€t im Ausland anbieten könnten. Verbunden mit der Internationalisierung von electronic cash wirdes zukĂŒnftig auch ein neues Akzeptanzlogo geben, das auf neuen Karten und bei neu aufgestellten Terminals genutzt wird.

 

Full-Service-Vertrag :

Full Service:Vor-Ort-Service, Garantie, 24-Stunden-Servicehotline, Software-Updates, Austausch eines defekten Terminals innerhalb von 24 bis 48 Stunden vor Ort, Betreuung rund um den Zahlungsverkehr, schnelle Verbuchung der UmsĂ€tze, wenig PostengebĂŒhren, Netzbetrieb.

 

TransaktionsgebĂŒhr :

Transaktionen sind: Kauf-, Stonierungs-, Service- und Kassenschnitt-Transaktionen.

 

GPay:

Google Pay ist ein Mobile-Payment-Zahlungssystem des US-amerikanischen Unternehmens Google fĂŒr Android-GerĂ€te.

 

EC-Terminal Clover Apps:

Mit „Clover Apps“ können Sie die FunktionalitĂ€t des EC-Terminals erweitern. Ob Stundenerfassung, Umsatzreporting oder zeitgesteuerte Rabatte.

 

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